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del vento rosso

haben wir uns entschlossen unsere Wurfplanung mit unserer Hündin Gerona de Valverde Santo mit dem Rüden Donnato Cantante vorzuverlegen.

Oktober 2008

Haltung PDF Drucken Email
Erziehung:

Konsequenz, "sanft aber bestimmt"

giglio3Italienische Windspiele verstehen es besser als jede andere Hunderasse ihre Menschen um den kleinen Finger zu wickeln. Diese Eigenschaft erfordert vom zukünftigen Windspielbesitzer strenge Selbstdisziplin, denn jedes auch noch so kleine Nachgeben wird von den äußerst dominannten Windspielen sofort registriert und ausgenützt. Windspiele sind bei der Durchsetzung ihrer Interessen im Gegensatz zu ihren Besitzern sehr konsequent und ehe man sich’s versieht hat der Miniwindhund in der Mensch-Hund-Beziehung die Hosen an.

Konsequenz bei der Erziehung bedeutet aber auf gar keinen Fall Härte. Windspiele sind nämlich neben ihrer Gehlehrsamkeit sehr sensibel. Der Schlüssel zum Erfolg ist das positive Bestärken von erwünschtem Verhalten. Belohnung kann dabei sowohl Spiel, zärtliche Zuwendung aber natürlich auch Futter sein.

Ein wohlerzogener kleiner Hund wird überall gerne akzeptiert.

Vollkommen abzulehnen ist auch die leider häufig geübte Praxis den Hund "zu seinem Schutz" vom Kontakt mit Menschen und anderen Hunden zu isolieren. Das Ergebnis sind verängstigte kleine Schoßhündchen die zitternd den Schutz ihres Herren suchen. Solche Windspiele sind groteske zitternde Karikaturen, die eher ein erbärmlicher als ein ästetischer Anblick sind. Leider glauben die Besitzer solcher erbarmungswürdiger Sozialkrüppel, daß sie ihrem Hund etwas Gutes dabei tun. (Diese Beobachtung kann man bei vielen Vertretern von Zwerghunderassen machen.)

Diese Darstellung mag zwar etwas hart klingen und es ist klar, daß ein Windspiel wegen seiner Größe (aber auch seiner angeborenen Dominanz) nicht mit jedem fremden oder großen Hund spielen kann. Der Windspielbesitzer befindet sich daher immer auf einer Gratwanderung. Er muß fremde Hunde einschätzen können und muß zugleich sein Windspiel vor dessen eigenem Ego schützen, denn Windspiele sind sich, wenn sie zu selbstbewußten Hunden erzogen worden sind, ihrer Kleinheit nicht bewußt.


Sind Windspiele schwerer stubenrein zu bekommen?

Die Stubenreinheit eines Hundes hängt in erster Linie von der Konsequenz des Hundebesitzers ab. Das gilt in besonderem Maß auch für Windspielhalter, die von ihren Hunden in dieser Hinsicht deutlich mehr gefordert werden.

Windspiele lieben die Bequemlichkeit. Besonders wenn es draussen regnet oder kalt ist (und man selbst lieber daheim bleiben würde) und das Windspiel unverrichteter Dinge wieder der warmen Wohnung zustrebt, verlangt es in diesem Fall besondere Überwindung und Konsequenz (nicht nach dem Motto: "...so ein kleines Lackerl in der Wohnung ist ja kein Weltuntergang.").


Wie erhalte ich mein Windspiel bis ins hohe Alter fit?

Windspiele können ohne Probleme ein sehr hohes Alter erreichen,16 und 17 Jahre sind bei Windspielen keine Seltenheit.

Ein gesundes Windspiel bleibt bei guter Haltung sehr lange verspielt und bereitet seinem Besitzer viel Freude.


Auch ein Windspiel will hundegerecht ernährt werden

Übergewicht

Windspiele sind sehr elegante Hunde. Nichts ist dieser angeborenen Eleganz abträglicher als Übergewicht. Der Windspielbesitzer wird immer wieder von unwissenden Personen darauf angesprochen werden, wie dürr denn nicht sein Hund sei und ob dieser denn nichts zu fressen bekomme. Man hüte sich davor wegen solcher Sticheleien den Hund dickzufüttern, denn ein fettes Windspiel ist, von den Nachteilen für die Gesundheit einmal abgesehen, ein Hund dessen Körperproportionen vollkommen verloren gehen, die Beinchen bleiben lächerlich dünn, während der Körper zu einer Walze wird, die keinerlei Zusammenhang mit den eleganten Windhundrassen mehr vermuten läßt.

Ein weiterer Häufiger Fehler in der Ernährung ist, daß versucht wird, die in ihrer Jugend manchmal eher schlecht fressenden Windspiele mit vollkommen ungeeignetem Futter aufzupäppeln. Im Extremfall erhalten solche Hunde dann ausschließlich Rinderfilet oder Schinken ("weil es ihm doch soo schmeckt"). Die Folgen können verheerend sein: Windspiele die sich, durch die mineralstoffarme, nicht hundegerechte Ernährung, beim Sprung vom Sofa die Beine brechen (alimentärer Hypoparathyreoidismus‡Grünholzfrakturen).

Hier muß der Hundebesitzer Selbstdisziplin zeigen, sein Windspiel ausschließlich mit geeignetem Futter füttern und übriggebliebene Speisereste, der Gesundheit seinesWindspiels zuliebe, mit dem Müll entsorgen.

Wer die treuherzig bittenden Augen eines Windspieles bei Tisch kennt, weiß wie schwer das sein kann.


Das beste für die Kondition - täglich anregende Spaziergänge

Weitaus besser lassen sich Appetit und Gesundheitszustand durch regelmäßige Spaziergänge fördern. Das Windspiel muß zwar nicht jeden Tag stundenlang spazierengehen, viel wichtiger sind qualitativ gute Spaziergänge, bei denen der Hund neue Eindrücke gewinnen kann, die ihn geistig fordern. Die aufzuwendende Zeit ist relativ, denn es kann sich das Windspiel in 20 Minuten mit intensivem Spiel mehr verausgaben, als bei einem einstündigen eintönigen Spaziergang der ausschließlich im Schrittempo stattfindet.

Der Windspielbesitzer hat einerseits den großen Vorteil einen Hund zu besitzen, der bei Kälte und Schlechtwetter nur kurz hinausverlangt um sein Geschäft zu verrichten, zum Ausgleich sollter er aber in jedem Fall bei Schönwetter seinem Hund die Bewegung verschaffen die einer artgerechten Windhundehaltung angemessen ist.
Aktualisiert ( Dienstag, 14. Oktober 2008 um 19:41 )
 


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Aktualisiert ( Mittwoch, 05. November 2008 um 19:01 )
 


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Aktualisiert ( Montag, 13. Oktober 2008 um 16:08 )
 


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Aktualisiert ( Montag, 13. Oktober 2008 um 16:07 )
 


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Aktualisiert ( Montag, 13. Oktober 2008 um 16:09 )
 


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Aktualisiert ( Mittwoch, 05. November 2008 um 19:06 )
 


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Aktualisiert ( Montag, 13. Oktober 2008 um 16:11 )
 


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Aktualisiert ( Mittwoch, 08. Oktober 2008 um 07:35 )
 


Unvergessen PDF Drucken Email

Schweren Herzens mussten wir uns verabschieden von:

Aranzazur de Valverde Santo (geb.24.10.1997-31.5.2006),
Sie war Wolfgang's Wunschkind.

Daß sie dann einen Tag vor seinem 30ten Geburtstag zur Welt kam war schon ein besonderes Geburtstaggeschenk. Sasu (so ihr aranzazurRufnahme) bereitete uns jeden Tag durch ihr entzückendes Wesen und ihre Possierlichkeit viel Freude. Sie war fast immer an Herrchen's Seite: im Büro, im Außendienst, und zu Hause. Wie alle Windspiele liebte sie Körperkontakt und genoss es besonders wenn sie beim Mittagsschläfchen am Wochenende bei Herrchen unter der Decke liegen durfte(Herrchen übrigens auch). Auf der Rennbahn war sie eine wahre Bestie die für ihr "Hasi" alles gab.

Ansonsten war sie aber ein ruhiger sehr folgsamer Hund der auch fast immer ohne Leine gehen konnte.

Sie war eine rührend fürsorgliche Mutter und die Instinktsicherheit, mit der sie ihre Würfe großgezogen und erzogen hat, hat uns von Anfang an fasziniert. Sie war anschmiegsam und veschmußt, aber auch verspielt und wild wenn sich die Gelegenheit bot.
Du lebst in Filugello und Gerona weiter...


Gracy (~geb. 1999 - 4.8.2005), gestromte Galgohündin, war ein nicht geplanter Neuzugang in unserem Rudel. Ich entdeckte Gracy beim Besuch in einer Galgoauffangstation und war sofort von ihrem Charme in Bann gezogen - es war Liebe auf den ersten Blick.gracy1
Die Entscheidung sie zu uns zu nehmen haben wir uns nicht leicht gemacht, aber ihr Blick ließ mich nicht los. also packte ich Wolfgang und Sasu ins Auto und wir fuhren "Gracyschauen". Noch am selben Abend lag sie bereits bei uns am Sofa. Sie verstand sich sofort mit unserer Katze, den Meerschweinchen, allen Tieren meiner Eltern und war die besondere Freundin von Sasu.

Alle Menschen waren von ihrem zärtlichen freundlichen Wesen begeistert, außerdem war unsere kleine gestromte Maus eine aparte Erscheinung.

Sie war von Anfang an stubenrein, folgte aufs Wort, hat mit Freude die Rennlizenz gemacht und an einigen Rennen teilgenommen (damit auch sie Spaß an den Renntagen hat und nicht nur im Auto sitzen muss).Posthum wurde ihr sogar der Titel ÖKWZR- Rennchampion verliehen…!
. Sie war eine geborene Jägerin, war mit Ohren, Augen und Nase immer auf Hasenschau, deswegen durfte sie bis auf wenige Ausnahmen zum Schutz des Wildes an der Leine gehen (im Gegensatz zu unseren "verschlafenen" Greys, die nur auf optische Reize reagieren und dank ihrer Ausgeglichenheit beim Freilauf weitaus einfacher zu kontrollieren sind.
Gracy haben wir nach langem Kampf gegen eine grausame, rätselhafte Krankheit gehen lassen müssen.
Wir werden Dich nie vergessen....

 

 

Murphy (11.4.1998-26.3.2009) – Sohn von "Genia vom Monarchenhügel" und "Rabbit Terminator Lewis". Murphy war murphywasser1schon als Baby bei seiner Züchterin (Dr. Barbara Koller/Südstadt bei Wien) als Charmebolzen und Clown bekannt - beliebter Spielkamarad und für jeden Spaß zu haben...

"Jeder wollte ihn haben doch ich bekam ihn und habe es nie bereut."

Murphy war für mich der liebenswerteste Freund und die faszinierende Kombination aus explosivem Leistungs-Rennhund und idealem Begleiter im Alltagsleben.

Nie gab es durch seine Renn- und Hetzaktivitäten auf der Bahn Konflikte im Alltagsleben. Sein ausgeglichenes Wesen ließen Spaziergänge (bei ihm immer ohne Leine) und Begegnungen mit sämtlichen Lebewesen (die Landwirtschaft meiner Eltern kann da mit einigen Überraschungen aufwarten: da gab und gibt es freilebende Masthasen (!), Hühner, Schafe, von Hand aufgezogene im Haushalt integrierte Wollschweinferkel, Igel, unsere geliebten Katzen, Windspielwelpen,...) immer ohne Konflikte ablaufen. Vom Welpenalter an kristallisierte sich heraus - Murphy war nur mit dem Sieg zufrieden - sei es auf der Rennbahn oder privat. Auf der Bahn erreichte er den Sieg mit Muskelkraft, privat mit Charme. Kaum ein Mensch konnte sich dem ausgesprochenen Charme dieses Clowns entziehen.

Nie hat Murphy seinen kindlichen Charakter abgelegt – verspielt und unbekümmert war er bis jetzt zum Schluß, folgsam, unkompliziert, liebevoll, anhänglich, wesensfest, charakterstark, ausdrucksvoll mit einem kleinen Fehler – Murphy stahl wie ein Rabe – mit Vorliebe Süssigkeiten, da war nichts vor ihm sicher - nicht einmal Christbäume mit antiken Kugeln dran (und natürlich Schokolade) – die wurden gefällt!

Fasziniert hat mich Murphy’s Ruhe und Gelassenheit auf der Rennbahn. Auch dort war nie ein Anleinen notwendig (lediglich vor dem Start = Pflicht) – noch vor der Startbox war er die „Coolheit in Person“ – er sparte seine Kräfte, denn die explodierten in der Box: Murphy war ein berüchtigter "Taucher" (Start noch bevor die Box ganz geöffnet war) und Blitzstarter.
Sein Siegeswille ließ ihn fast alle Rennen gewinnen.

Bei jedem seiner Rennen (außer 2x 8.Platz EM 2000,2001) kam er ins A-Finale und fast jedes dieser Finali (außer einem) konnte er gewinnen. In jedem dieser Rennen lief internationale Konkurrenz mit (EM, WM Sieger und Finalisten)

So durfte Murphy folgende Titel tragen: internat. österr. Derbysieiger, internat. österr. Meister, internat. ungar. Meister, nat. ungar. Rennclubsieger, Sieger des Kisalföld-Cup 2000, Sieger des Narvick-Cup Lostallo 2001 (480m, 28,8 sec). Murphy war im Besitz der Leistungsurkunde.

Am 23.9.01 Kopf-an-Kopf-Sieg beim Kisalföld-Cup mit EM, WM- Sieger "Fly Money" ( H). August 2002 ex equo Sieg beim grossen Preis von Niedersachsen in Hildesheim.

Murphy war Ausstellungssieger 2000 und erreichte mehrere CAC, CACIB.

Murphy wurde im Zuge der Greyhoundjahresausstellung 2003 in Sachsenheim für seine Leistungen ausgezeichnet.

Der 20. April 2003 beendete mit einer schweren Rennverletzung beim Osterrennen in Sachsenheim Murphy’s Rennkarriere- früher als geplant- denn obwohl 5-jährig war er noch immer an der Spitze seiner Leistungskraft.

Trainiert hat sich Murphy immer selbst – Mit (und trotz) Freilauf besonders auf unseren steilen Almwiesen – es war eine Freude dem Hund trotz vieler gegenteiliger Greyhoundfachmeinungen diese Kombination bieten zu können: Spaß im Alltag und Befriedigung auf der Rennbahn.

 

 

Erin (23.12.1995 - 25. 7. 2009), blauer Greyrüde Eigenimport aus Irland. "Greyhoundeinstiegsdroge" für Helena.

Durch Zufall habe ich erinmich vor Jahren auf einem Greyhoundrennen in Dublin in diese Hunderasse verliebt: dynamische Kraftentfaltung gepaart mit Eleganz - einfach faszinierend. Dazu kommt noch ein absolut liebenswertes Wesen, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat.

Erin wurde mir auf abenteuerliche Weise auf einer Rennbahn in Dublin angeboten. Er war damals 8 Wochen alt. Obwohl er nicht sozialisiert, verwahrlost und Menschen nicht gewöhnt war, nahm ich ihn mit. Es folgte eine noch abenteuerliche Heimreise.

Erin hatte einen ausgeprägten "irischen Sturschädel", wardscn3696 der unnahbare Aristokrat in unserem Rudel, aber wenn er jemandem seine Liebe schenkte war sie bedingungslos.
Er war der unangefochtene Rudelführer mit allen Ehren aber auch vor allem Pflichten! Erin verstand es sein Rudel perfekt zu beschützen und zusammenzuhalten - auch im hohem Alter- auf Erin war immer Verlass.
Ich werde ihn nie vegessen….

 

Filugello del Vento Rosso kam Anfang Mai 2002 wieder zu uns zurück.

dscn3696

Er lebte glücklich mit seinem Rudel: seiner Tochter Gerona seinen Enkelkindern Hoshi und Hilario sowie dem Kater Wenzl.P1030848 Filugello verkörperte genau das, was wir von einem Windspiel erwarten: eine Kombination von praktischer Größe, tollem Charakter und herausragender Eleganz. Zu Hause war er stets ein angenehmer, ruhiger, aber auch lustiger und verspielter Hund. Filugello begegnete jedem Hund „korrekt“, nie gab es Konflikte, nie brauchte manbei ihm eine Leine.
Filugello ist Vater von 4 Würfen aus denen allesamt wunderschöne Welpen hervorgegangen sind - uns keiner kann seinen Papi verleugnenZwinkern - aber auch in der nachfolgenden Generation ist Filugello "präsent" -  er war ein starker Vererber.
Österreichischer Ausstellungschampion, Klubsieger 2006 und war im Besitz der FCI Rennlizenz.

Filugello erlebte seinen 10ten Geburtstag leider nicht mehr. Eine erlittene Vergiftung beendete sein Leben  viel zu früh.Traurig

Er lebt in seinen Kindern und unseren Herzen weiter....
Aktualisiert ( Dienstag, 07. September 2010 um 20:19 )
 


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